Die drei Phasen im Coaching-Prozess

Vorphase: Standortbestimmung und Zielklärung

Erstkontakt-Gespräch: Erläuterung des Coaching-Konzeptes

In einer ersten Kontaktnahme kläre ich den Kontext, in dem das Coaching durchzuführen ist, sorgfältig ab. Im Verlaufe des Gespräches – das ich direkt mit dem Klienten oder mit dessen Mentor führe – überprüfe ich auch, ob ein Coaching das zweckmässige Vorgehen für die Erreichung der angestrebten Lösung ist.

 

Durchführung einer Standortbestimmung mit Zielklärung

Zusammen mit dem Klienten nehme ich eine ausführliche Standortbestimmung vor. Ich kläre ab, was in der aktuellen Situation gut funktioniert und wo die zu überwindenden Schwierigkeiten liegen. Dabei berücksichtige ich auch das für den Erfolg des Klienten relevante Umfeld. Bei der Zielvereinbarung achte ich vor allem auf einen konkreten Verhaltens- und Kontextbezug: Woran werden relevante Bezugspartner erkennen, dass der Klient seine Ziele erreicht haben wird?

 

Zwischenschritt: Formulierung der Zielsetzungen

Der Klient formuliert schriftlich seine Zielsetzungen für das Coaching. Damit setzt er sich nochmals auseinander, worauf das Coaching zu fokussieren hat, und er gibt – durch den Akt des Aufschreibens des vorgängig mündlich Abgemachten – zugleich sein inneres Einverständnis zu den Inhalten und der Form ab. Eventuell noch vorhandene Brüche und Inkonsequenzen werden dem Verfasser vor Augen geführt und können mit mir noch geklärt werden.

 

Kontraktgespräch

Das Kontraktgespräch führt zur definitiven Beauftragung. Im Rahmen dieser Besprechung diskutiere ich zusammen mit dem Klienten (und im Falle eines Potential Coaching dem Mentor des Klienten) die schriftliche Zielvereinbarung.

 

Coachingphase

Beratungssitzungen

In den Beratungssitzungen bearbeite ich jene Themen, die im Zusammenhang mit der Erreichung der übergeordneten Zielsetzung auftauchen. Dabei reflektiere ich laufend zusammen mit dem Klienten dessen Potentiale und erkunde die noch unerprobten Aspekte. Im Verlaufe der Zeit kommt es so zu einer umfassenden und doch situationsspezifischen Überprüfung der professionellen Identität.

 

Bei der Wahl der Arbeitsmethoden lasse ich mich leiten durch die vom Klienten eingebrachte Fragestellung und dessen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstrukturen. Ich verwende vorwiegend Methoden, die mit dem Medium Sprache arbeiten.

 

Zwischenauswertung

Nach rund sechs Monaten dient eine Zwischenauswertung der Überprüfung des aktuellen Standes des Coaching-Prozesses. Sollte sich im Verlauf des bisherigen Prozesses gezeigt haben, dass eine Auftragsergänzung sinnvoll und nützlich ist, so bespreche ich diese zu diesem Zeitpunkt mit dem Klienten (und seinem Mentoren).

 

Abschlussgespräch: Überprüfen der Zielerreichung

Nach weiteren vier Arbeitseinheiten werte ich zusammen mit allen Beteiligten den gesamten Coaching-Prozess aus. Die Bewertungskriterien sind die zu Beginn vereinbarten Zielsetzungen. Die Ergebnisse und der Prozess des Coaching werden aus der Perspektive des Klienten (und des Mentors) sowie des Coaches kritisch gewürdigt. Mit dem Abschlussgespräch endet das Coaching.