Die StrategieWerkstatt™ ist ein Verfahren, welches die Aufmerksamkeit von Führungskräften und Mitarbeitenden auf strategisch relevante Sachverhalte fokussiert. Die wesentlichen Elemente des Verfahrens sind
- Rasche und verlässliche Ermittlung der strategisch relevanten Themen
- Fokussierung auf einige wenige Schwerpunkte
- Mobilisierung entlang der Energielinien des Unternehmens
- Abgestimmte Lösungsfindung und –umsetzung in Werkstatt- und Projektgruppen
- Etablierung eines strategischen Dialoges, der mit den periodisch wiederkehrenden Planungs- und Budgetierungsroutinen sinnvoll verkoppelt ist.
Im Unterschied zu den üblichen Vorgehensweisen der strategischen Planung folgt die StrategieWerkstatt™ nicht ausschliesslich einer betriebswirtschaftlich fundierten "Methodologik" – die von der Analyse bestimmter Sachverhalte über die Lösungsfindung zur Umsetzung von Massnahmen führt – sondern sie berücksichtigt zusätzlich auch sozialdynamische Aspekte, die "Soziologik". Dadurch wird die Strategieentwicklung und –implementierung zu einem integralen Kommunikationsprozess, der für sämtliche relevanten Anspruchsgruppen des Unternehmens Orientierung schafft.
Das Ergebnis des Prozesses sind sowohl Transparenz hinsichtlich der strategischen Ausrichtung bei den Anspruchsgruppen des Unternehmens, als auch Mobilisierung des strategischen Engagements bei allen Betroffenen.
Damit rückt die folgende Frage in den Blick: Wie lassen sich Führungskräfte und Mitarbeitende für den Aufbau und die Pflege von strategischen Erfolgspositionen gewinnen?
- In einem ersten Schritt werden mit Hilfe einer Planungsgruppe – der auch Mitglieder der Leitung angehören – die für einen Strategie-Entwicklungsprozess relevanten Rahmenbedingungen geklärt: Verbindliche Vorgaben, Planungs- und Budgetierungsroutinen, laufende Projekte.
- Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Funktionen und Hierarchiestufen machen bei den Anspruchsgruppen des Unternehmens Interviews mit dem Ziel, die strategisch relevanten Themen herauszufinden. Dabei kommt eine Befragungsmethode zum Einsatz, wie sie in den lösungs- und ressourcenorientierten Beratungsansätzen seit längerer Zeit praktiziert wird. Die Interviews werden ausgewertet und nach strategisch relevanten Themen untersucht. Das Ergebnis wird auf einer Strategie-Karte abgebildet. Diese gibt Aufschluss über bestehende und noch auszuschöpfende Erfolgspotentiale.
- Auf dieser Basis entscheidet die Geschäftsleitung in einem nächsten Schritt über den strategische Handlungsbedarf und formuliert diesbezüglich die Zielsetzungen.
- Ein zentrales Thema wird als Leitthema definiert und im Rahmen einer Konferenz bzw. eines Forums mit möglichst vielen Betroffenen bearbeitet.
- Zu weiteren relevanten Themen werden in Workshops sukzessive Lösungen erarbeitet.
- Die Etablierung einer Resonanzgruppe hilft bei der Sicherstellung einer konsequenten Umsetzung der Lösungen auf sämtlichen Unternehmensebenen. Diese Massnahme dient auch der Aufrechterhaltung eines funktions- und hierarchieübergreifenden strategischen Dialoges.
Die Interventionsarchitektur veranschaulicht die Integration der einzelnen Phasen und den Einsatz der Arbeitsgruppen. Die Workshops dauern in der Regel einen Tag. Verschiedene Ereignisse (s. Kreise in der Tabelle) können auch zu einem mehrtägigen Anlass zusammengezogen werden.
- Die Aufmerksamkeit der Führungskräfte und Mitarbeitenden wird auf einige wenige "bewegende" Themen fokussiert
- Wertvolle Impulse werden aufgenommen und im Rahmen von Beziehungsnetzwerken weiterbearbeitet
- Die radikale Lösungsorientierung der strategischen Ausrichtung mobilisiert Energien und erleichtert Commitment bei allen Beteiligten
- Der Miteinbezug einer grossen Zahl von Betroffenen schafft die für anstehende Veränderungen erforderliche "kritische Masse"
- Für die Orientierung der einzelnen Mitarbeitenden werden wichtige Kommunikationsräume etabliert
- Das strategische Denken und Handeln wird in der Organisation breit verankert.
Dokument als pdf-File Download